Ich freute mich schon lange auf das Konzert der Rifles im Zürcher Abart. Als ich am Donnerstag 16. April vergangenen Jahres schon früh am Club ankam, war ich überrascht, dass sich doch schon einige Leute versammelt hatten. Innen angekommen, stellte ich mich in die Nähe der Bühne und wartete, als mich ein Freund ansprach. Ich wusste nicht, dass er auch am Konzert ist, aber natürlich freute ich mich riesig, dass ich nun nicht mehr alleine herumstand und nun auch die Wartezeit nicht alleine totschlagen musste.
Wir tranken ein Bier und redeten über dies und das, als auch schon die Vorband Carnation, die aus der Nähe des Schweizer Städtchen Biel stammen, loslegte. Mein Freund kannte sie überhaupt nicht und ich glaubte mich zu erinnern, dass ich auf MySpace mit ihnen befreundet bin und sie dort auch schon mal angehört habe. Obwohl ich keinen einzigen Song beim Namen nennen konnte, schien mir ihre Musik durchaus vertraut und sie gefiel mir auch. Einige Leute begannen zu tanzen, was auch ich und mein Freund machten. Nach deren rockigen Performance war mein Freund total begeistert von Carnation. Ich fand sie weiterhin gut, dennoch zähle ich mich auch nach diesem Auftritt nicht zu ihren Top-Fans.
Warten war nun wieder angesagt und wir besorgten uns eine weitere Rund Bier. Als das Licht erneut ausging und es Zeit wurde, für die Rifles auf die Bühne zu kommen, war der Club recht voll und die Stimmung heiter. Wir standen in der zweiten Reihe und hatten gute Sicht auf das Geschehen auf der Bühne.
The Rifles waren wirklich spitze und heizten dem Publikum ganz schön ein. Alle Leute waren nach dem Konzert total verschwitzt und mit einem dicken Grinsen im Gesicht. Und auch für meinen Freund und mich war klar, dass wir wieder zu einem Rifles Konzert gehen würden, diesmal aber von Anfang an zusammen.